Europäische Projekte

BrennerLEC








2016-2021


Am 16. Juni 2016 stimmte die Europäische Kommission der Mitfinanzierung des Projekts „Brenner Lower Emissions Corridor - BrennerLEC“ im Rahmen des Programms LIFE zu. Neben der Brennerautobahn AG als Projektkoordinator nehmen auch die Landesagenturen für Umweltschutz der Provinzen Trient und Bozen, die Universität Trient, die IDM-Südtirol und die CISMA GmbH an der Initiative teil.

Ziel des Projekts ist die Einrichtung eines emissionsarmen Verkehrskorridors (LEC) entlang der Autobahn A22 in Trentino und Südtirol. Dafür werden Systeme des dynamischen Verkehrsmanagements zum Schutz der Luftqualität und des Klimas und zum Schutz vor Lärm in einigen Pilotzonen (LEZ - Umweltzonen) experimentiert. Das Projekt will aufzeigen, dass vorweggenommene Interventionsmaßnahmen auf Grundlage komplexer und genauer Prognosen Vorteile für die Umwelt und für den Verkehr bringen: das ist gleichzeitig der innovative Aspekt der Initiative.

Im März 2018 ist die erste Testphase abgeschlossen worden. Die ersten Ergebnisse zeigen auf, dass die untersuchten Maßnahmen konkrete Früchte bringen können, möglicherweise noch bessere als die versuchsweise beobachteten Erfolge. Dies betrifft vor allem die Stickstoffdioxid-Emissionen (NO2): Bei einer Geschwindigkeitsreduzierung von circa 15 km/h konnte in unmittelbarer Nähe der Autobahn eine Verringerung der Emissionen von etwa 10 Prozent beobachtet werden. In Bezug auf die Abwicklung eines erhöhten Verkehrsaufkommens hat man hingegen gesehen, dass bei einer Geschwindigkeitsbegrenzung die Verkehrsstaus abnehmen, die Reisezeit verkürzt und die Kapazität der Autobahn um 8 Prozent gesteigert werden kann. Die zweite Testphase wurde im Sommer 2018 gestartet. Bis zum Frühling 2019 werden dabei neue Maßnahmen im Verkehrsmanagement experimentiert. 

Im Laufe des Sommers 2018 konnte zudem die Information der Benutzer durch die Errichtung von neun neuen Wechselverkehrszeichen mit Ultra-Low-Power-Technologie gestärkt werden. Zudem wurde eine sogenannte Modellierungskette ausgearbeitet, die im Laufe des Jahres 2019 ins Projekt integriert werden soll.


   http://brennerlec.life/
LIFE alps



2019-2026

Der "Strategieplan für die Aktivierung der nachhaltigen Mobilität in Südtirol" umfasst emissionsfreie, laufende und geplante Verkehrsprojekte und -dienstleistungen, einschließlich der im Rahmen des LIFE alps Projekts (2019-2026), das durch die Ausschreibung  LIFE Integrated Projects 2017 der Europäischen Kommission gefördert wird.

Das ultimative Ziel des LIFE-Projekts ist es, die Entwicklung eines emissionsfreien Straßentransportsystems in Südtirol entlang des Brennerkorridors (der europäischen Hauptverkehrsachse) und in den benachbarten Regionen zu fördern.

Die Einführung von emissionsfreien Fahrzeugen in öffentlichen und privaten Dienstleistungen wird zu einer erheblichen Verringerung der Umweltverschmutzung im Alpenraum beitragen und einen Weg zur vollständigen Dekarbonisierung des Nahverkehrssystems durch Nutzung lokaler erneuerbarer Kraftstoffe (Wasserstoff und Elektrizität) definieren, wobei reichlich vorhandene Wasserkraft und andere erneuerbare Ressourcen genutzt werden.

Südtirol wird "Mustergemeinden" mit diversifizierten emissionsfreien Dienstleistungen gründen und ein Beispiel für andere Regionen werden. Es wird zeigen, wie eine Kombination aus vorzeitiger Nutzung von emissionsfreien Fahrzeugen durch Behörden und private Unternehmen sowie eine intelligente Regionalpolitik die weit verbreitete Einführung von emissionsfreien Diensten auf regionaler Ebene fördern können.

Eine wichtige Rolle von LIFE alps betrifft auch die Ermittlung zahlreicher ergänzender Maßnahmen zu den Hauptprojektaktivitäten: von der Installation von Elektro- und Wasserstoffladegeräten bis zum Einsatz von Fahrzeugen, die von einer Reihe öffentlicher und privater regionaler bzw. europäischer Einrichtungen finanziert werden.

Die ergänzenden Aktivitäten umfassen die Nutzung erneuerbarer Energiequellen für die Erzeugung grüner Energie, die an Tankstellen und Elektrozapfsäulen in Bozen, Meran (BZ), in verschiedenen Gemeinden des Vinschgaus, in Bruneck und in Affi geliefert werden wird.

Im Rahmen des LIFE alps-Projekts wird die Brennerautobahn konkret zwei Hauptaufgaben haben:

- Erstellung einer Wasserstoff-Tankstelle in Affi (VR);

- als ergänzende Maßnahme, die zwar nicht durch das Projekt kofinanziert wird, die Installierung von mindestens 5 elektrischen Ladestationen entlang der Autobahnachse.

Die Aktivität, die das Unternehmen im Rahmen des Projekts durchführen wird, wird ein Mittel sein, um das Angebot an emissionsfreien Dienstleistungen außerhalb Südtirols auszubauen. Damit wird die A22 zur Schaffung einer Infrastruktur beitragen, welche diejenige in Südtirol ergänzen wird. Es wird auch ein Ladennetz gewährleisten, das die Einführung von privaten und öffentlichen emissionsfreien Fahrzeugen in mehreren europäischen Regionen fördern wird.


   www.life-alps.eu/it/

C-ROADS ITALY



2017-2020


In vieler Hinsicht sind die heutigen Fahrzeuge bereits angeschlossene Geräte. Doch in naher Zukunft werden sie auch direkt miteinander und mit der Straßeninfrastruktur interagieren. Diese Interaktion ist das Thema der kooperativen intelligenten Verkehrssysteme (C-ITS), die es Straßenbenutzern und Verkehrsverantwortlichen ermöglichen, bisher nicht verfügbare Informationen zu teilen und zu nutzen und ihre Handlungen zu koordinieren. Dieses kooperative Element sollte die Verkehrssicherheit, die Verkehrseffizienz und den Fahrkomfort erheblich verbessern und dem Fahrer helfen, die richtigen Entscheidungen zu treffen und sich an die Verkehrssituation anzupassen.

Die Zusammenarbeit von C-Roads gilt als ein geeignetes Mittel für die Mitgliedstaaten, ihre Beteiligung am dynamischen Bereich der C-ITS Systeme fortzusetzen.

Die Mitgliedstaaten in ganz Europa werden die C-ITS-Pilotstandorte einrichten, die für die Prüfung und den späteren Betrieb von "Day-1"-Verfahrensfällen erforderlich sind, die von der C-ITS-Kommission der Europäischen Kommission empfohlen wurden. Die Automobilindustrie und die Industrie werden diese Pilotinfrastruktur nutzen, um Komponenten und Dienstleistungen zu testen.

Es ist die Aufgabe zahlreicher C-Roads-Arbeitsgruppen, die eng mit der Amsterdam Group, mit dem InterCor-Projekt sowie mit den EU-C-ITS- und ITS-Plattformen der EU zusammenarbeiten, technische Spezifikationen und Vereinbarungen zur Umsetzung harmonisierter und interoperabler Infrastrukturen auszuarbeiten.

Auf der Grundlage dieser Vorgaben und Vereinbarungen werden die technischen und organisatorischen Aspekte in mehreren Pilotstandorten in ganz Europa getestet, wo verschiedene organisatorische Rahmenbedingungen, technische Ansätze, Betriebsumgebungen und Flotten von Fahrzeugen die Leistungsfähigkeit und Durchführbarkeit der Systeme und der harmonisierten C-ITS-Dienste prüfen und bewerten werden.

Obwohl sich die implementierten Dienstleistungen und Systeme in den Pilotstandorten von C-Roads unterscheiden werden, werden alle Installationen harmonisiert durchgeführt, wobei insbesondere die obengenannten interoperablen Dienste der Endnutzer auf der Grundlage der internationalen Zusammenarbeit sichergestellt werden.

Um die Interoperabilität zu gewährleisten, werden die Cross-Site-Tests von der C-Roads-Plattform organisiert und vom C-Roads-Konsortium geführt. Alle teilnehmenden Pilotstandorte werden die Testinfrastrukturen sowohl auf der Straße als auch an Bord bereitstellen müssen.

C-ROADS ITALY sieht vor, eine Reihe von C-ITS "Day1"-Dienstleistungen, vor allem entlang der A22, aber auch entlang der Autobahnabschnitte von CAV und Autovie Venete zu testen, wie von der C-ITS-Plattform empfohlen wurde.

Innerhalb des Projektes werden zwei spezifische Anwendungen (Highway Chauffeur und Truck Platooning) jeweils von CRF und IVECO getestet werden.

Dazu gehört die Anpassung der Infrastruktur und die Integration von C-ITS V2I-Diensten und V2V-Informationen mit Fahrzeugsteuerungsstrategien.


   https://www.c-roads.eu/platform.html

URSA MAJOR neo








2017-2020

Das Projekt URSA MAJOR Neo (UMneo) setzt die Entwicklung von ITS-Diensten zur Verbesserung des Güterverkehrs auf dem TEN-T-Straßennetz entlang der Core-Korridore CEF RHEIN-ALPS und SCANMED fort, indem es die Nordseehäfen, die Häfen vom Rheinland und vom Ruhrgebiet, die Metropolregionen Süddeutschlands und Norditaliens mit Mittelmeerhäfen bis nach Sizilien verbindet. Die Projektpartner auf europäischer Ebene kommen aus Deutschland, Italien und den Niederlanden.

Die Verbesserung der internationalen Güterverkehrsdienste entlang dieser Korridore ist der wichtigste europäische Mehrwert von UMneo.

UMneo basiert auf den Ergebnissen der Projekte, die von der EU kofinanziert wurden: Ursa Major und Ursa Major 2. Es erweitert den Umfang des Projekts geographisch, indem es das Netzwerk vollständig ausbaut, um den südlichen Teil des Korridors SCANMED zu decken, und konzeptionell, indem es den intermodalen Aspekt der Verkehrs adressiert. Daher wurde die Partnergruppe (implementing bodies) von UMneo erweitert, um städtische Knoten und insbesondere Hafen- bzw. Bahnnetzbetreiber einzubeziehen.

Autostrada del Brennero SpA wird im Rahmen des Projekts vier spezifische Aktivitäten umsetzen:

-     Entwicklung einer App, um die LKW- Fahrer über die Verfügbarkeit von freien Stellplätzen auf den Parkplätzen Brenner, Sadobre, Rovereto Süd und Campogalliano West zu informieren;

-     Installation von neuen Ladesäulen für die Kälteanlagen von Schwerfahrzeugen auf dem Parkplatz in Rovereto Süd. Die Tätigkeit umfasst insbesondere die Installation von 5 Ladesäulen;

-     Installation von neuen Wechselverkehrszeichen an 6 Autobahneinfahrten. Die Tätigkeit sieht vor, dass die WVZ (einschließlich Stützen und der Schnittstelle mit der Verkehrzentrale) bei den Autobahnstationen von Bozen Süd (2 WVZ), Verona Nord, Mantua Süd, Carpi und Reggiolo Rolo installiert seien;

-     Einrichtung eines neuen Systems zur Datensicherung (Disaster Recovery) und eines neuen Videoservers für die Verkehrszentrale (C.A.U.). Die Tätigkeit umfasst insbesondere die Errichtung einer kleinen Verkehrszentrale beim Zentrum für die Autobahnsicherheit in St. Michael an der Etsch (TN) mit voller Funktionalität für das Verkehrsmanagement und minimale Funktionalität für das Informationsmanagement. Dieses Backup-System wird von zwei Mitarbeitern betreibt und eingesetzt werden, wenn die Aktivitäten des Benutzerservicezentrums in Trient durch Notfälle unmöglich gemacht werden sollten. Als Teil dieser Aktivität wird es notwendig sein, die geeignete Software zu entwickeln, die notwendige Hardware und ein Videowall mit LCD-Monitoren anzuschaffen. Weiterhin wird bei der aktuellen Verkehrszentrale ein neuer Videoserver installiert werden, um Bilder von den Peripheriegeräten zu sammeln und in verschiedenen Formaten zugunsten mehrerer Geräte zugänglich zu machen (Tablets, Smartphones, NVRs und so weiter).


   https://ursamajor.its-platform.eu/


ICT4CART










2018-2021

Das Projekt ICT4CART, das von der Europäischen Kommission im Rahmen des Horizon2020-Programms kofinanziert ist, wird eine ICT-Infrastruktur bereitstellen, um den Übergang zur Automatisierung des Straßenverkehrs zu ermöglichen. Um dieses hohe Ziel zu erreichen, wird ICT4CART die technologischen Fortschritte aus verschiedenen Branchen (vor allem Telekommunikation, Automotive und IT) zusammenstellen, adaptieren und verbessern. Es wird einen hybriden Kommunikationsansatz verwenden, bei dem alle wichtigen drahtlosen Technologien, d. h. Mobilfunk, ITS-G5 und LTE-V, in einer flexiblen Netzwerkarchitektur integriert sein werden.

Diese Architektur wird Leistung und Ausfallsicherheit für verschiedene Gruppen von Anwendungen entsprechend den Anforderungen höherer Automatisierungsniveaus (L3 & L4) gewährleisten. Darüber hinaus wird eine verteilte IT-Umgebung zur Datenaggregation und -analyse implementiert.
Dies wird eine ununterbrochene Integration und den Austausch von Daten und Dienstleistungen zwischen den verschiedenen Akteuren ermöglichen, wodurch Dritte innovative Services entwickeln und bereitstellen können und damit neue Geschäftsmöglichkeiten schaffen können. Die Aspekte der Cyber-Security und des Datenschutzes werden in der gesamten ICT-Infrastruktur gebührend berücksichtigt werden. Außerdem werden neuartige genaue Lokalisierungsdienste angesprochen werden, die das Kommunikationsnetzwerk und Informationen aus anderen Fahrzeugen oder Sensoren, insbesondere in Bereichen ohne GNNS-Deckung, ausnutzen.
Standardisierung und Interoperabilität sind innerhalb von ICT4CART von großem Interesse, um die Auswirkungen des Projekts auf den Übergang zu höheren Automatisierungsniveaus zu gewährleisten.
Um seine Ziele zu erreichen, setzt ICT4CART auf vier spezifische, hochwertige Anwendungsfälle (Stadt und Autobahn), die unter realen Bedingungen an den drei Teststandorten in Österreich (Autobahnnetzwerk von Asfinag), Deutschland (Stadt Ulm) und Italien (Brennerautobahn und Stadt Verona) mit grenzüberschreitenden Versuchen demonstriert und validiert werden.


Die vier ausgewählten Use Cases sind:

a) parking & IoT services, 
b) in-vehicle enhanced HD maps, 
c) intersection crossing & lane merging
d) cross-border interoperability.


   https://www.ict4cart.eu/

5G-CARMEN










2018-2021


Das 5G-CARMEN-Projekt (5G for Connected and Automated Road Mobility in the European uNion), das von der Europäischen Kommission im Rahmen des Programms Horizon2020 mitfinanziert wird, befasst sich mit den Herausforderungen der kooperativen, vernetzten und automatisierten Mobilität, indem das Konzept der "Mobilitätskorridore" (mobility corridors) genutzt wird. In 5G-CARMEN bemühen sich wichtige europäische Industriezweigen, Wissenschaftlern und innovative KMUs, eine globale Wirkung durch eingehende Studien über einen wichtigen Korridor (für Personen- / Güterverkehrsaufkommen) von Bologna bis München mit einer Länge von 600 km zu erzielen, welcher drei europäische Regionen (Bayern, Tirol und Trentino-Südtirol) in drei Ländern verbindet. Die Verhandlung von Fahrzeugmanövern (auf verschiedenen Automatisierungsniveaus), das Infotainment und die Emissionskontrolle in sensiblen Bereichen sind die grenzüberschreitenden Anwendungsfälle, auf die die 5G-CARMEN-Pilotprojekte abzielen, um die wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Auswirkungen des Projekts zu maximieren.

Das Projekt wird einen 5G-Korridor bilden, um grenzüberschreitende Experimente durchzuführen, und er wird eine Mischung aus 5G-Mikro- und Makrozellen für allgegenwärtige C-V2X-Konnektivität implementieren. Der 5G New Radio-Standard wird zur Unterstützung von Diensten und Anwendungen mit Latenz- und / oder Bandbreitenproblemen verwendet. Das Projekt wird eine verteilte mobile Edge-Cloud nutzen, die sich vom Fahrzeug selbst bis zur zentralen Cloud erstreckt. Die Konzepte von Multi-Tenancy und neutralen Hosts werden genutzt, um eine endgültige Plattform bereitzustellen, die neue Geschäftsmodelle ermöglichen wird. 5G-CARMEN wird C-V2X mit LTE- und C-ITS-Technologien integrieren, um Interoperabilität und die Nutzung eines Hybridnetzwerks zu erreichen.

Im Rahmen des Projekts wird Autostrada del Brennero SpA ihre eigene Infrastruktur zur Verfügung stellen, um die Implementierung der in Zusammenarbeit mit den Projektpartnern entwickelten Anwendungsfälle zu ermöglichen.


   https://www.5gcarmen.eu/
Dienstleistungen
Dienstleistungszentren
 
Mautgebühr Berechnen
 
Nichtbezahlung der Mautgebühr
 
Rechnungsausstellung und Rückerstattung
 
Elektromobilität
 
LKW- Rastplätze
 
Fahrverbotskalender
 
Baustellenstopp
 
Sondertransporte
 
Elektrozapfsäulen
 
Wäscheservice in Rovereto Sud
 
Abonnieren Sie unseren Newsletter
Einschreibung
unchecked checked calcola pedaggio mancato pagamento fatturazione rimborso agevolazioni centro servizi parcheggi esterni