Europäische Projekte

BrennerLEC After LIFE (2022-2027)
Diese Initiative ist die natürliche Fortsetzung des Projektes BrennerLec, das im Jahr 2021 abgeschlossen worden ist und aufgezeigt hat, wie durch ein dynamisches Tempo-limit zwei Ziele erreicht werden können: eine Reduzierung der Schadstoffemissionen und eine Verkürzung der Fahr-zeiten an verkehrsreichen Tagen. Aus diesem Grund haben die Partner der Initiative, die Brennerautobahngesellschaft mit den Landesagenturen für Umwelt und Klimaschutz von Bozen und Trient, die Universität Trient, das Unternehmen CISMA und der NOI Techpark Südtirol beschlossen, ihre Zusammenarbeit auch außerhalb des Europäischen Kofinazierungsprogramms fortzusetzen. Durch die Erweiterung der Autobahnabschnitte mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung sowohl aus Umweltschutzgründen als auch aus Verkehrsmanagementgründen soll die 2016 begonnene strategische Zusammenarbeit fortgeführt werden. Ziel ist es dabei, das technisch-implementierte System weiter zu-entwickeln und die Überwachung der mit den Maßnahmen verbundenen Vorteilen im Verkehrsmanagement fortzusetzen. Dafür wird ein jährlicher Bericht über die Luftqualität in den Anrainergebieten an der Brennerautobahn erstellt. Auf Grundlage der gesammelten Ergebnisse werden im Rahmen der Weiterentwicklung der technischen und digitalen Innovation der Infrastruktur daraufhin weitere Maßnahmen in Betracht gezogen.  

LIFE Alps (2019-2027)



2019-2027

Der "Strategieplan für die Aktivierung der nachhaltigen Mobilität in Südtirol" umfasst emissionsfreie, laufende und geplante Verkehrsprojekte und -dienstleistungen, einschließlich der im Rahmen des LIFE alps Projekts (2019-2026), das durch die Ausschreibung  LIFE Integrated Projects 2017 der Europäischen Kommission gefördert wird.

Das ultimative Ziel des LIFE-Projekts ist es, die Entwicklung eines emissionsfreien Straßentransportsystems in Südtirol entlang des Brennerkorridors (der europäischen Hauptverkehrsachse) und in den benachbarten Regionen zu fördern.

Die Einführung von emissionsfreien Fahrzeugen in öffentlichen und privaten Dienstleistungen wird zu einer erheblichen Verringerung der Umweltverschmutzung im Alpenraum beitragen und einen Weg zur vollständigen Dekarbonisierung des Nahverkehrssystems durch Nutzung lokaler erneuerbarer Kraftstoffe (Wasserstoff und Elektrizität) definieren, wobei reichlich vorhandene Wasserkraft und andere erneuerbare Ressourcen genutzt werden.

Südtirol wird "Mustergemeinden" mit diversifizierten emissionsfreien Dienstleistungen gründen und ein Beispiel für andere Regionen werden. Es wird zeigen, wie eine Kombination aus vorzeitiger Nutzung von emissionsfreien Fahrzeugen durch Behörden und private Unternehmen sowie eine intelligente Regionalpolitik die weit verbreitete Einführung von emissionsfreien Diensten auf regionaler Ebene fördern können.

Eine wichtige Rolle von LIFE alps betrifft auch die Ermittlung zahlreicher ergänzender Maßnahmen zu den Hauptprojektaktivitäten: von der Installation von Elektro- und Wasserstoffladegeräten bis zum Einsatz von Fahrzeugen, die von einer Reihe öffentlicher und privater regionaler bzw. europäischer Einrichtungen finanziert werden.

Die ergänzenden Aktivitäten umfassen die Nutzung erneuerbarer Energiequellen für die Erzeugung grüner Energie, die an Tankstellen und Elektrozapfsäulen in Bozen, Meran (BZ), in verschiedenen Gemeinden des Vinschgaus, in Bruneck und in Affi geliefert werden wird.

Im Rahmen des LIFE alps-Projekts wird die Brennerautobahn konkret zwei Hauptaufgaben haben:

  • Erstellung einer Wasserstoff-Tankstelle in Verona Nord;
  •  als ergänzende Maßnahme, die zwar nicht durch das Projekt kofinanziert wird, die Installierung von elektrischen Ladestationen entlang der Autobahnachse.


Die Aktivität, die das Unternehmen im Rahmen des Projekts durchführen wird, wird ein Mittel sein, um das Angebot an emissionsfreien Dienstleistungen außerhalb Südtirols auszubauen. Damit wird die A22 zur Schaffung einer Infrastruktur beitragen, welche diejenige in Südtirol ergänzen wird. Es wird auch ein Ladennetz gewährleisten, das die Einführung von privaten und öffentlichen emissionsfreien Fahrzeugen in mehreren europäischen Regionen fördern wird.


   www.life-alps.eu/it/

PoDIUM (2022-2025)
Projekt des europäischen Programms Horizon Europe mit dem Ziel der Umsetzung spezifischer Anwendungsfälle des vernetzten und autonomen Fahrens (sowohl in städtischen als auch in Autobahnumgebungen), die unter realen Bedingungen in drei Living Labs des Projekts in Deutschland, Italien und Spanien demonstriert und validiert werden, wobei auch grenzüberschreitende Standorte und wichtige Autobahnstrukturen wie Tunnel einbezogen werden.

Die vorgeschlagenen Anwendungsfälle zielen insbesondere darauf ab, eine Reihe wichtiger physischer und digitaler Infrastrukturtechnologien (PDI) voranzubringen. Im Rahmen des Projekts wird ein Multikonnektivitätskonzept verfolgt, um die Zuverlässigkeit, Verfügbarkeit und Redundanz des POI-Systems zu gewährleisten.


Das Unternehmen ist an dem Anwendungsfall "Risikomanagement in einem Autobahntunnel" beteiligt. Das Ziel dieses Anwendungsfalls auf Autobahnen ist es, das Risikoniveau eines Tunnels zu quantifizieren und es zu nutzen, um den Automatisierungsgrad der vernetzten/kooperierenden Fahrzeuge bei der Annäherung im Voraus anzupassen.

https://podium-project.eu/
MERIDIAN (2021-2025)
  • Es zielt darauf ab, die Digitalisierung des Mobilitätssystems voranzutreiben, wobei der Schwerpunkt auf den CEF-Kernnetzkorridoren Skandinavien-Mittelmeer und Nordsee-Ostsee liegt, indem digitale Systeme und Dienste entlang der verkehrsreichsten Güterverkehrskorridore in Europa eingeführt werden. Ihre Umsetzung wird die gemeinsamen Ziele der Erhöhung der Verkehrssicherheit und der Verringerung von Verkehrsstaus und Umweltverschmutzung unterstützen.

    Das Unternehmen ist mit den folgenden Aufgaben befasst:
  •  Aufgabe 1.03 "Grenzüberschreitende Zusammenarbeit", in deren Rahmen die von der Brennerautobahn AG koordinierte technische Arbeitsgruppe "Digitaler Grüner Brennerkorridor" eingerichtet wurde
  •  Aufgabe 4.10 "Schaffung einer MaaS-Integrationsschicht und Ausbau der Infrastruktur zur Reduzierung von Schadstoffemissionen".

Schaffung einer MaaS-Integrationsschicht

Erstellung eines Management-Dashboards und einer multimodalen/intermodalen Reiseplanungsmaschine in Echtzeit, die die entlang des Korridors verfügbaren Verkehrsdaten nutzt und die Routenberechnungsfunktionen für Dritte zugänglich macht.
Konkret zielt das Projekt auf die Schaffung einer echten digitalen Infrastruktur ab, die in der Lage ist:

  • Mobilitätsdaten der Autobahnkonzessionäre und der verschiedenen Verkehrsdienste in den angrenzenden Gebieten zu sammeln
  •  eine Grundlage für die Dienste von Drittanbietern zu bilden und sowohl offene Daten als auch offene Dienste für die Mobilität bereitzustellen.

Das Projekt ist insofern einzigartig, als es auf den Aufbau eines europäischen digitalen Autobahnkorridors abzielt, der Infrastrukturen und Dienste aus verschiedenen geografischen, nationalen und grenzüberschreitenden Gebieten zusammenführt.


Ausbau der Infrastruktur zur Verringerung der Schadstoffemissionen

Das Unternehmen wird kostengünstige Sensoren zur Messung der Luftqualität, Verkehrserfassungssysteme (Schleifen/Videokameras) und Wechselverkehrszeichen (photovoltaisch und nicht photovoltaisch) integrieren, um die im Rahmen des europäischen Projekts BrennerLEC durchgeführten Verkehrsmanagementmaßnahmen zu erweitern, um die Kapazität der Autobahn zu erhöhen und die Emissionen zu verringern und damit die Umweltziele der Aktion zu erreichen.

Pass4Core-ITA 2 (2021-2024)

Das Projekt im Rahmen des europäischen Programms Connecting Europe Facility 2 (CEF 2) wird von der Brennerautobahn AG koordiniert und umfasst die Entwicklung eines Netzes von sicheren Parkplätzen für Lastkraftwagen (SSTPA) entlang des italienischen TEN-T-Straßennetzes. Alle Parkplätze werden nach den höchsten Standards in Bezug auf Sicherheit, Qualität, Konnektivität und Transparenz gemäß dem EU-Parkstandard der Studie über sichere Parkplätze MOVE/C1/2017-500 gebaut.

Das Unternehmen plant, drei Lkw-Parkplätze nach europäischen Normen zu zertifizieren:

 
Sadobre (BZ)

  • Realisierung einer ICT-Infrastruktur für die Überwachung des Parkplatzes
  • Verbesserung des Beleuchtungssystems
  • Anpassung der Verfahren zur Erfüllung der Anforderungen für die Zertifizierung
  •  Bronze-Zertifizierung


Trento Nord/Interbrenner (TN)

  • Bau von Toiletten und Duschen für Fahrer schwerer Fahrzeuge, getrennt nach Männern und Frauen
  •  Ausbau der Zufahrtswege
  • Schaffung einer Infrastruktur für die Überwachung und den Zugang zu den Parkplätzen
  • Aufrüstung der Beleuchtungsanlage
  • Anpassung der Verfahren an die Anforderungen der Zertifizierung

Silberne Zertifizierung


Rovereto Süd (TN)

  • Schaffung einer Infrastruktur für die Überwachung und den Zugang zu den Parkplätzen
  • Anpassung der Verfahren, um die für die Zertifizierung erforderlichen Anforderungen zu erfüllen

 Silberne Zertifizierung

 

NAPCORE (2021-2024)
Projekt zur Verbesserung der Interoperabilität der nationalen Zugangspunkte (NAPs) für den europäischen Mobilitätsdatenaustausch

2021-2024

NAPCORE wurde durch eine Unterstützungsmaßnahme im Rahmen des CEF-Programms der Europäischen Kommission kofinanziert und wurde als Koordinierungsmechanismus zur Verbesserung der Interoperabilität der nationalen Zugangspunkte (NAPs) als Rückgrat des europäischen Mobilitätsdatenaustauschs eingeführt.
NAPCORE verbessert die Interoperabilität von Mobilitätsdaten in Europa durch die Harmonisierung und Anpassung von Mobilitätsdatenstandards. Darüber hinaus verbessert NAPCORE den Zugang zu Daten und erweitert deren Verfügbarkeit für die Mobilität durch einen koordinierten Zugang zu Daten und eine bessere Harmonisierung der europäischen NAPs.

NAPCORE stärkt auch die nationalen Zugangsstellen und die nationalen Verwaltungen durch die Festlegung und Umsetzung gemeinsamer Verfahren und Strategien, die Stärkung der Position und Rolle der NAP und die Unterstützung von Schritten zur Schaffung von Lösungen auf europäischer Ebene, um die Nutzung von Daten auf europäischer Ebene zu erleichtern.


www.napcore.eu

Die Autobahn der Zukunft
Eine gute Technologie ist eine Technologie, die Gutes tut. Wie die 231 Kameras, die über die Reisenden auf der Brennerautobahn wachen. Die Sensoren, welche die Abnutzung von Brücken und Viadukten erfassen. Die 68 Roadsite Unit, die es uns eines Tages ermöglichen werden nahezu ohne Hände am Steuer zu fahren. Diese Technologien zählen dazu, weil sie wesentlich zu einer sicheren Reise beitragen. Denn die Zukunft der Mobilität ist digital. Die Brennerautobahngesellschaft steht bereits mit einem Bein in dieser Zukunft, denn das Unternehmen investiert seit Jahren in diesen Bereich.

Überwachungskameras, Wechselverkehrszeichen, Wetterstationen und Notrufsäulen – eine pro 1,5 Kilometer: Das sind die kapillar entlang der 314 Autobahnkilometer eingerichteten Instrumente, mit denen das Benutzerservicezentrum CAU die Situation an entlang der A22 überwacht um bei Bedarf zeitnah einzugreifen. Der Digitalisierungsprozess, der auch die bedeutendsten Bauwerke umfasst – diese werden mithilfe von Senioren überwacht, die jegliche Anomalien melden – steht jedoch erst am Anfang.

Die Brennerautobahn AG ist aktiver Partner bei Projekten, die von der Europäischen Kommission ko-finanziert werden und darauf ausgerichtet sind, die Anwendungsmöglichkeiten für die V2X-Technologie und kooperativer Fahrsysteme wie Highway Chauffeur (das Zusammenspiel zwischen mehreren Fahrzeugen) und Truck Platooning (vernetzte LKW-Konvois) entlang der A22 zu testen. Um diesen Datenaustausch zu ermöglichen hat die A22 in den vergangenen Jahren die Infrastruktur mit bidirektionalen Antennen (RSU) ausgestattet und eine eigene Hard- und Software entwickelt.  Ziel des autonomen und vernetzen Fahrens ist es, eine höhere Bewegungsfreiheit zu ermöglichen und mithilfe eines besseren Verkehrsflusses die Staus zu reduzieren. Dies soll in absoluter Sicherheit erfolgen und dank reduzierter Emissionen, die ein rationales Verkehrsmanagement mit sich bringt, nicht zuletzt auch Vorteile für die Umwelt bringen, wie die Ergebnisse des Projektes BrennerLec unter der Leitung der Brennerautobahngesellschaft aufzeigen: Damit konnte nämlich nachgewiesen werden, dass durch eine dynamische Geschwindigkeitsreduzierung die Stickstoffemissionen an der Autobahn um 10 Prozent sinken und die Staudauer an verkehrsreichen Tagen um ein oder zwei Stunden verkürzt wird. Ein Grund mehr, um den eingeschlagenen Weg weiterzugehen: Mit dem Projekt BrennerLec after-Life.
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