Europäische Projekte

SCALE (2024-2028)

Das Projekt SCALE (Strengthening C-ITS Adoption and Lining-Up across Europe) zielt darauf ab, den Einsatz ausgereifter C-ITS-Dienste für autonomes und vernetztes Fahren zu erhöhen und die technische Entwicklung und groß angelegte Folgenabschätzungen neuer C-ITS-Anwendungsfälle an zehn verschiedenen europäischen Pilotstandorten in Spanien, Frankreich, Italien und Österreich zu unterstützen.

Zum einen wird es an der Erweiterung und Industrialisierung der ausgereiftesten Anwendungsfälle arbeiten und zum anderen neue Anwendungsfälle zu spezifischen Themen von gemeinsamem europäischem Interesse entwickeln, implementieren und bewerten.

Im Rahmen des Projekts wird Autostrada del Brennero S.p.A:

  • sich an den Spezifikationen und Standards für C-ITS-Infrastrukturentwicklungen orientieren, indem sie an internationalen und nationalen Projekttreffen teilnimmt, die von den verschiedenen Arbeitspaketen und Task Forces einberufen werden;
  • neue Szenarien der Day-1-Dienste, die bereits innerhalb von C-Roads Italy und C-Roads Italy 3 implementiert wurden, sowie neue Anwendungsfälle implementieren, um Synergien mit dem städtischen Umfeld zu schaffen;
  • Verbesserung des Managements von Ereignissen in der Nähe von Autobahnkreuzen durch Verbesserung der Kartierungsdatenbank und Entwicklung eines neuen Algorithmus zur Ereignisausbreitung;
  • LEADER des italienischen Pilotprojekts „Motorways Italy“ sein, an dem andere Autobahnen, ein Logistikunternehmen und ein LKW-Hersteller beteiligt sind;
  • ihr Netz von Road Side Unit aufrüsten, um die Reichweite der Kurzstreckenkommunikation zu erhöhen und eine bessere Umsetzung der Anwendungsfälle zu ermöglichen;
  • die Funktionalität des Systems und die Umsetzung der entwickelten Anwendungsfälle demonstrieren.

LIFE Alps (2019-2029)



2019-2029

Der "Strategieplan für die Aktivierung der nachhaltigen Mobilität in Südtirol" umfasst emissionsfreie, laufende und geplante Verkehrsprojekte und -dienstleistungen, einschließlich der im Rahmen des LIFE alps Projekts (2019-2029), das durch die Ausschreibung  LIFE Integrated Projects 2017 der Europäischen Kommission gefördert wird.

Das ultimative Ziel des LIFE-Projekts ist es, die Entwicklung eines emissionsfreien Straßentransportsystems in Südtirol entlang des Brennerkorridors (der europäischen Hauptverkehrsachse) und in den benachbarten Regionen zu fördern.

Die Einführung von emissionsfreien Fahrzeugen in öffentlichen und privaten Dienstleistungen wird zu einer erheblichen Verringerung der Umweltverschmutzung im Alpenraum beitragen und einen Weg zur vollständigen Dekarbonisierung des Nahverkehrssystems durch Nutzung lokaler erneuerbarer Kraftstoffe (Wasserstoff und Elektrizität) definieren, wobei reichlich vorhandene Wasserkraft und andere erneuerbare Ressourcen genutzt werden.

Südtirol wird "Mustergemeinden" mit diversifizierten emissionsfreien Dienstleistungen gründen und ein Beispiel für andere Regionen werden. Es wird zeigen, wie eine Kombination aus vorzeitiger Nutzung von emissionsfreien Fahrzeugen durch Behörden und private Unternehmen sowie eine intelligente Regionalpolitik die weit verbreitete Einführung von emissionsfreien Diensten auf regionaler Ebene fördern können.

Eine wichtige Rolle von LIFE alps betrifft auch die Ermittlung zahlreicher ergänzender Maßnahmen zu den Hauptprojektaktivitäten: von der Installation von Elektro- und Wasserstoffladegeräten bis zum Einsatz von Fahrzeugen, die von einer Reihe öffentlicher und privater regionaler bzw. europäischer Einrichtungen finanziert werden.

Die ergänzenden Aktivitäten umfassen die Nutzung erneuerbarer Energiequellen für die Erzeugung grüner Energie, die an Tankstellen und Elektrozapfsäulen in Bozen, Meran (BZ), in verschiedenen Gemeinden des Vinschgaus, in Bruneck und in Affi geliefert werden wird.

Im Rahmen des LIFE alps-Projekts wird die Brennerautobahn konkret zwei Hauptaufgaben haben:

  • Erstellung einer Wasserstoff-Tankstelle in Verona Nord;
  •  als ergänzende Maßnahme, die zwar nicht durch das Projekt kofinanziert wird, die Installierung von elektrischen Ladestationen entlang der Autobahnachse.


Die Aktivität, die das Unternehmen im Rahmen des Projekts durchführen wird, wird ein Mittel sein, um das Angebot an emissionsfreien Dienstleistungen außerhalb Südtirols auszubauen. Damit wird die A22 zur Schaffung einer Infrastruktur beitragen, welche diejenige in Südtirol ergänzen wird. Es wird auch ein Ladennetz gewährleisten, das die Einführung von privaten und öffentlichen emissionsfreien Fahrzeugen in mehreren europäischen Regionen fördern wird.


   www.life-alps.eu/it/

BrennerLEC After LIFE (2022-2027)
Diese Initiative ist die natürliche Fortsetzung des Projektes BrennerLec, das im Jahr 2021 abgeschlossen worden ist und aufgezeigt hat, wie durch ein dynamisches Tempo-limit zwei Ziele erreicht werden können: eine Reduzierung der Schadstoffemissionen und eine Verkürzung der Fahr-zeiten an verkehrsreichen Tagen. Aus diesem Grund haben die Partner der Initiative, die Brennerautobahngesellschaft mit den Landesagenturen für Umwelt und Klimaschutz von Bozen und Trient, die Universität Trient, das Unternehmen CISMA und der NOI Techpark Südtirol beschlossen, ihre Zusammenarbeit auch außerhalb des Europäischen Kofinazierungsprogramms fortzusetzen. Durch die Erweiterung der Autobahnabschnitte mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung sowohl aus Umweltschutzgründen als auch aus Verkehrsmanagementgründen soll die 2016 begonnene strategische Zusammenarbeit fortgeführt werden. Ziel ist es dabei, das technisch-implementierte System weiter zu-entwickeln und die Überwachung der mit den Maßnahmen verbundenen Vorteilen im Verkehrsmanagement fortzusetzen. Dafür wird ein jährlicher Bericht über die Luftqualität in den Anrainergebieten an der Brennerautobahn erstellt. Auf Grundlage der gesammelten Ergebnisse werden im Rahmen der Weiterentwicklung der technischen und digitalen Innovation der Infrastruktur daraufhin weitere Maßnahmen in Betracht gezogen.  

MERIDIAN (2021-2026)

Es zielt darauf ab, die Digitalisierung des Mobilitätssystems voranzutreiben, wobei der Schwerpunkt auf den CEF-Kernnetzkorridoren Skandinavien-Mittelmeer und Nordsee-Ostsee liegt, indem digitale Systeme und Dienste entlang der verkehrsreichsten Güterverkehrskorridore in Europa eingeführt werden. Ihre Umsetzung wird die gemeinsamen Ziele der Erhöhung der Verkehrssicherheit und der Verringerung von Verkehrsstaus und Umweltverschmutzung unterstützen.

Das Unternehmen ist mit den folgenden Aufgaben befasst:

  •  Aufgabe 1.03 "Grenzüberschreitende Zusammenarbeit", in deren Rahmen die von der Brennerautobahn AG koordinierte technische Arbeitsgruppe "Digitaler Grüner Brennerkorridor" eingerichtet wurde
  •  Aufgabe 4.10 "Schaffung einer MaaS-Integrationsschicht und Ausbau der Infrastruktur zur Reduzierung von Schadstoffemissionen".

Schaffung einer MaaS-Integrationsschicht

Erstellung eines Management-Dashboards und einer multimodalen/intermodalen Reiseplanungsmaschine in Echtzeit, die die entlang des Korridors verfügbaren Verkehrsdaten nutzt und die Routenberechnungsfunktionen für Dritte zugänglich macht.
Konkret zielt das Projekt auf die Schaffung einer echten digitalen Infrastruktur ab, die in der Lage ist:

  • Mobilitätsdaten der Autobahnkonzessionäre und der verschiedenen Verkehrsdienste in den angrenzenden Gebieten zu sammeln
  •  eine Grundlage für die Dienste von Drittanbietern zu bilden und sowohl offene Daten als auch offene Dienste für die Mobilität bereitzustellen.

Das Projekt ist insofern einzigartig, als es auf den Aufbau eines europäischen digitalen Autobahnkorridors abzielt, der Infrastrukturen und Dienste aus verschiedenen geografischen, nationalen und grenzüberschreitenden Gebieten zusammenführt.


Ausbau der Infrastruktur zur Verringerung der Schadstoffemissionen

Das Unternehmen wird kostengünstige Sensoren zur Messung der Luftqualität, Verkehrserfassungssysteme (Schleifen/Videokameras) und Wechselverkehrszeichen (photovoltaisch und nicht photovoltaisch) integrieren, um die im Rahmen des europäischen Projekts BrennerLEC durchgeführten Verkehrsmanagementmaßnahmen zu erweitern, um die Kapazität der Autobahn zu erhöhen und die Emissionen zu verringern und damit die Umweltziele der Aktion zu erreichen.

https://meridian-corridors.eu/

PROJEKT VERKKO (2025–2028)

Das VERKKO-Projekt zielt darauf ab, die Verkehrsinfrastruktur im TEN-T-Netz sowie in städtischen Knotenpunkten zu harmonisieren und zu modernisieren und grenzüberschreitende Synergien zu schaffen, um Lücken in der Kontinuität der ITS-Dienste in der EU zu schließen. Die Umsetzung von VERKKO folgt den Strategien und Empfehlungen der „Strategie für nachhaltige und intelligente Mobilität“ (COM/2020/789).

Im Rahmen des Projekts wird die Brennerautobahn:

  • sich an die Spezifikationen und Standards für die Entwicklung der C-ITS-Infrastruktur anpassen und an internationalen und nationalen Projektbesprechungen teilnehmen, die von den verschiedenen Working Groups und Task Forces einberufen werden
  •  sich mit der Entwicklung und Umsetzung des C-ITS-Dienstes zur Verfügbarkeit von Parkplätzen entlang der Brennerautobahn befassen: Zu diesem Zweck hat es vier Pilotstandorte ausgewählt: den Lkw-Rastplatz Rovereto Sud (mit einem hochauflösenden Überwachungssystem), den Lkw-Rastplatz Sadobre (ausgestattet mit Videoüberwachungskameras) und die Raststätten Paganella Est und Paganella Ovest
  • eine Plattform für die Echtzeit-Verkehrsüberwachung und prädiktive Analyse zur Verbesserung der Verkehrssicherheit und des Nutzererlebnisses entwickeln
  • die Winterdienstaktivitäten durch Fernüberwachung der Streudienste und Schneepflüge durch Integration des Systems in die C-ITS-Infrastruktur optimieren und verbessern.
PROJEKT 5G-BEAM (2025-2028)

Das Projekt 5G-BEAM verfolgt das Ziel, eine durchgehend leistungsstarke 5G-Konnektivität in den Frequenzbändern 700 und 3700 MHz entlang des Brennerkorridors sicherzustellen – einer der zentralen grenzüberschreitenden Achsen des TEN-T-Netzes, die sich über rund 400 km von Modena (Italien) über Kufstein (Österreich) bis zur deutschen Grenze erstreckt.

Das vom Programm „Connecting Europe Facility“ (CEF) finanzierte und von der Europäischen Exekutivagentur für Gesundheit und Digitales (HADEA) verwaltete Projekt (24-EU-DIG-5G-BEAM) umfasst für die kommenden drei Jahre zwei wesentliche Interventionsbereiche:

  • in Italien wird entlang der Autobahn von Modena bis zum Brennerpass ein eigenständiges 5G-Netz (SA) mit Edge-Computing-Fähigkeiten aufgebaut.
  •  in Österreich entsteht eine passive 5G-SA-fähige Infrastruktur, die die Entwicklung vernetzter Mobilität unterstützt und eine nahtlose Netzwerkkontinuität vom Brennerpass über Kufstein bis zur deutschen Grenze ermöglicht.

In beiden Segmenten steht das Ziel im Mittelpunkt, den Weg für zukünftige CCAM-Lösungen (Connected and Automated Mobility) zu bereiten.

Das Unternehmen wird das Projekt koordinieren und an der Umsetzung der folgenden Anwendungsfälle beteiligt sein:

  • Vehicle-to-Vehicle (V2V) und Vehicle-to-Network (V2N) Kommunikation, die sich durch einen Datenaustausch mit extrem geringer Latenz zwischen den Fahrzeugen auszeichnet,
  • die verbesserte I2V-Kommunikation, die sich auf die Nutzung von 5G konzentriert und eine breitere Verbreitung von IoT-Geräten zu Überwachungszwecken ermöglicht,
  • die hybride V2X-Kommunikation mit geringer Latenz und die Überwachung der Infrastruktur über 5G.

Dienstleistungen
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