Das Fahrzeug wird zu Präventionszwecken und Ermittlungen bei Verkehrsverstößen außerhalb der Autobahnkompetenzen der A22 eingesetzt.
Heute Morgen übergab die Brennerautobahn im Sitz des IIT (Institut für innovative Technologie) in Bozen ein mit Wasserstoff angetriebenes Fahrzeug an die Carabinieri Legion Trentino – Südtirol, die es bis zum 31. August 2018 kostenfrei zur Verfügung hat. Anwesend waren der Präsident der Brennerautobahn Andrea Girardi, der Geschäftsführer Walter Pardatscher, der technische Generaldirektor Carlo Costa und der Kommandant der Carabinieri Legion Trentino – Südtirol Brigadegeneral Massimo Mennitti.
Walter Pardatscher – bei der Schlüsselübergabe des Fahrzeugs: “Seit immer steht die Brennerautobahn in engem Kontakt zu den Ordnungshütern, die auf dem Gebiet verteilt sind, mit der Absicht eine optimale Sicherheit auf der Autobahn und den angrenzenden Gebieten zu gewährleisten. Die Zusammenarbeit zwischen der Brennerautobahn und den Polizeikräften ist eng mit dem immer steigenden Schutz unserer Gebiete verbunden“.
Das Fahrzeug Hyundai Mod. ix35 Fuel Cell verfügt über einen Motor mit einer maximalen Leistung von 100 KW (136 PS) und einer Autonomie von fast 600 km: es wird für den Kompetenzbereich der Carabinieri Legion Trentino – Südtirol, zur Ausführung der Streifenfahrten auf den Parkplätzen der Schwerlastfahrzeuge außerhalb der Brennerautobahn und den angrenzenden Gebieten eingesetzt. Es handelt sich hierbei um Halteplätze, auf denen oft während der Nacht oder an Feiertagen die Lkws unerlaubt eine Rast einlegen, vor allem in Situationen von länger anhaltenden Fahrverboten, Massenreiseverkehr oder besonderen Witterungsverhältnissen.
Die Wahl den Carabinieri der Legion Trentino – Südtirol ein Wasserstoff-Fahrzeug zu institutionellen Zwecken zur Verfügung zu stellen, fällt in den Bereich der Förderung der alternativen und umweltfreundlichen Brennstoffe, die die Brennerautobahn seit Jahren schon verfolgt. Die Wasserstoff- Tankstelle von IIT ist in der Lage jährlich ca. 525.000 l Benzin oder 440.000 l Diesel abzufertigen, wobei ca. 1.2000.000 kg schädliche CO2 Emissionen gespart werden. Heuer sind 1.237.142 KM von 5 öffentlichen Wasserstoff-Bussen der Stadt Bozen und von einem Dutzend Fahrzeuge, unter denen das heute übergebene Fahrzeug an die Carabinieri, gefahren worden. Der technische Generaldirektor Carlo Costa hat diesbezüglich erinnert: “es gibt zahlreiche und konkrete Beispiele für das Engagement der Brennerautobahn zur Unterstützung der umweltverträglichen Maßnahmen, wie die Anwesenheit der internen Autoflotte von mehreren Wasserstoff- und Elektrofahrzeugen, wie auch die Einrichtung der ersten Wasserstoff-Tankstelle aus erneuerbaren Quellen in Italien, die am 5. Juni 2014 eingeweiht wurde und wo wir uns heute befinden.”
Zur geleisteten Arbeit der Carabinieri kommt auch die der Straßenpolizei, die der Verkehrsleitzentrale der Straßenpolizei und die des Benutzerservicezentrum in Trient.
Bei der Übernahme des Fahrzeugs hat General Massimo Mennitti die Bedeutung dieses Tages für die Carabinieri betont. “Zum ersten Mal wird in Italien einer Polizeikraft ein Wasserstoff-Fahrzeug übergeben. Genau genommen ist es einer der ersten Tests auf der Welt, weil soweit es uns bekannt ist, gibt es nur einige dieser Art in England (aber nur für Motorroller). Wir sind wirklich stolz darauf, dass die Carabinieri als erste sich mit diesem umweltfreundlichen Sicherheitsstandard rühmen können. Das sind zwei Elemente, die zusammen einen weiten Weg in Richtung einer Ethik der Sicherheit zu Gunsten der Gesellschaft hinterlegen können, die bei unserem täglichen Einsatz eine wirkliche Herausforderung bedeuten. Heute mehr denn je, vor allem nach dem Erwerb wichtiger Kompetenzen zum Umweltschutz, mit der Eingliederung der Forstkompetenzen in den Carabinieri, schaut unsere Institution mit großem Interesse auf den Umweltschutz, wie schon die zahlreichen im Dienst stehenden Elektrofahrzeuge beweisen. Von nun an streben die Carabinieri ein weiteres Ziel an, mit einem Fahrzeug von großem Potential, dass aus dem Zusammenfluss wichtiger Kompetenzen, wie die der Brennerautobahn und des Instituts für Innovative Technologien entstanden ist und der ausdrücklichen Bereitschaft der Carabinieri in der Zukunft an die Sicherheit zu denken, auf die wir alle zum Schutz der Umwelt achten müssen. “