16/12/2022

Bilanz 2022: Covid-Phase überstanden. Rekord-Produktionswert von 403 Millionen

Instandhaltung: 68 Millionen für 2023. Einstimmige Ernennungen in Tochtergesellschaften
Dritte dynamische Spur: OK für erste Baulose

Der erwartete Produktionswert der Brennerautobahngesellschaft in der Bilanz 2022 liegt bei 403,6 Millionen Euro. Diese Prognose hat A22-Geschäftsführer Diego Cattoni bei der Verwaltungsratssitzung am heutigen Freitagvormittag gemacht. „Es handelt sich dabei um ein historisches und exzellentes Ergebnis“, erklärte Cattoni, „zumal wir mit einem Produktionswert von 401,3 Millionen Euro den Rekord von 2019 übertreffen.“ Und das, obwohl in den ersten Monaten 2022 noch die Nachwirkungen der Pandemie zu spüren waren, die insbesondere  die Jahre 2020 und 2021 stark geprägt hatte. In diesen Jahren hat die Gesellschaft zudem zahlreiche Instandhaltungsarbeiten durchgeführt.

Bei den Instandhaltungen handelt es sich um eine Investition, die auch im kommenden Jahr trotz eines neuerlich steigenden Verkehrsaufkommens unverändert bleiben wird. Der Verwaltungsrat hat bei seiner heutigen Sitzung unter dem Vorsitz von Präsident Hartmann Reichhalter insgesamt 68 Millionen Euro des Budgets 2023 für die ordentlichen Instandhaltungsarbeiten entlang der Strecke zweckgebunden. Dies -  wie gesagt -  obwohl das Verkehrsaufkommen wieder zugenommen hat. „Unser Einsatz für die Sicherheit der Reisenden hat in den vergangenen Jahren nie nachgelassen, auch wenn die Konzession bereits seit 2014 verfallen ist“, kommentierte Geschäftsführer Diego Cattoni. Das kürzlich OK für unser PPP-Projekt vonseiten des Ministeriums für Infrastruktur und Transport bestätigt nicht nur die Qualität unserer Arbeit, sondern spornt uns noch mehr dazu an, den eingeschlagenen Weg auch in diesem Bereich weiterzugehen“, erklärte Cattoni. „Eine effiziente und gut erhaltene Autobahnstrecke ist ein Garant für die Lebensqualität in den Anrainergebieten“, unterstrich Präsident Reichhalter, Ein Budget in der Höhe von 68 Millionen Euro bedeutet konkret, dass im Durchschnitt für jeden Autobahnkilometer 217.000 Euro im Jahr aufgewandt werden. Der größte Anteil  von 18 Prozent entfällt auf die Fahrbahnbeläge gefolgt von den Ausgaben für IT, Telematik und technische Systeme (14 Prozent) und den Kunstbauten wie Brücken, Viadukte etc., die 9,6 Prozent des Gesamtbudgets ausmachen. Es folgen die Ausgaben für den Winterdienst mit 5,5 Prozent. Die restlichen Mittel verteilen sich auf verschiedene Maßnahmen, darunter die Instandhaltung und Pflege von Grünflächen und des sogenannten Autobahnkörpers (d.h. alles unterhalb des Fahrbahnbelages) sowie Tunnels oder Leitplanken.

Nachdem die Vertreter der Veroneser Anteilseigner in den Verwaltungsrat nachgerückt sind, konnten bei der heutigen Sitzung die Verwaltungsräte der Tochtergesellschaften der Brennerautobahn AG ernannt werden. Der Verwaltungsrat traf dabei seine Entscheidungen einstimmig, die Ernennungen müssen noch von den Gesellschafterversammlungen der einzelnen Unternehmen bestätigt werden. An dieser Stelle sei daran erinnert, dass die Brennerautobahngesellschaft vor genau einem Jahr einer Kapitalerhöhung in der Tochtergesellschaft STR zugestimmt hat, um 75 Prozent der InRail Spa zu erwerben - einer Eisenbahngesellschaft, die im Güterverkehr in Italien und in die Nachbarländer tätig ist und zu 25 Prozent in den Händen von Tenor und Inter Rail liegt. Mit diesem Schritt hat die Brennerautobahn AG ihre Investitionsstrategie im Bereich der Schiene konsolidiert, um eine immer stärker integrierte Mobilität aufzubauen. Die Gesellschaft hat damit die zweitgrößte italienische Unternehmensgruppe im Schienengüterverkehr gegründet. Diese Operation führte zur Gründung einer neuen Gesellschaft, STR2, in die auch Tenor und Inter Rail eingetreten sind und die 100 Prozent der InRail hält sowie die Kontrolle über die RTC und die Beteiligung an der Lokomotion behält. Für die Führung der STR SpA ist A22-Geschäftsführer Diego Cattoni vorgeschlagen worden, während für die STR2 SpA der Präsident der Brennerautobahn AG Hartmann Reichhalter nominiert worden ist. Für die Rail Traction Company SpA ist A22-Vizepräsidentin Alessia Rotta als Präsidentin bestimmt worden, für die Autostrada Regionale Cispadana SpA Graziano Pattuzzi und für die Sadobre SpA Maria Chiara Pasquali.

Schließlich hat der Verwaltungsrat unter anderem grünes Licht für das Ausführungsprojekt zum Bau der dritten dynamischen Spur im Abschnitt Bozen Süd - Verona Nord gegeben. Es handelt sich dabei um eine Investition von mehr als 400 Millionen Euro, die alle Arbeiten umfasst, die in Erwartung der Konzessionserneuerung durchgeführt werden können. „Die Freigabe der Notspur für den Verkehr ermöglicht eine Steigerung der Kapazität um bis zu 4.300 - 4.400 Fahrzeugen pro Stunde, was zu einer Verbesserung des Verkehrsflusses führt“, erklärte der Technische Generaldirektor Carlo Costa. Die dynamische Fahrspur wird nur unter bestimmten Bedingungen für den Verkehr freigegeben, das heißt an Tagen mit einem Verkehrsaufkommen von mehr als 30.000 Fahrzeugen (ermittelt auf Grundlage historischer Daten) und die gleichzeitige Überschreitung der Höchstgrenze von 2.600 Fahrzeugen pro Stunde. Diese Maßnahme bringt eine Reihe von Anpassungsarbeiten mit sich: „Ziel ist es, parallel zu einer Verbesserung der Fahrbedingungen auch die Sicherheit zu gewährleisten bzw. zu erhöhen“, betonte Costa. „Die Arbeiten werden in drei Losen durchgeführt und reichen vom Bau neuer Zufahrten von außen für eventuelle Notfälle über Nothaltebuchten bis hin zu allen notwendigen technischen Voraussetzungen von variablen Anzeigetafeln bis hin zu Verkehrsüberwachungsgeräten und von Automatisierungs- und Kontrollsystemen bis zu elektrischen Beleuchtungsanlagen. „Ich bin zufrieden", so Reichhalter, "mit dieser Lösung, welche die Effizienz der Autobahn erhöht ohne zusätzliche Flächen zu verbrauchen“, betonte der Präsident. „Die Arbeiten im Gebiet von Verona“, erklärten die beiden Veroneser Verwaltungsräte Alessia Rotta und Alessandro Montagnoli, „werden in nur einem Jahr abgeschlossen sein. Das ist sicherlich eine gute Nachricht für das Gebiet.“ Ebenfalls grünes Licht hat der Verwaltungsrat für den Bau der Lärmschutzwände in Villnöss und Feldthurns gegeben. „Wir wissen, dass es sich dabei um Arbeiten handelt, die von den Anrainern sehnlichst erwartet werden und die daher für uns von großer Bedeutung sind“, betonte Reichhalter.

Im Laufe der Sitzung hat der Verwaltungsrat nicht zuletzt den BrennerPass für 2023 bestätigt, sprich die 20-prozentige Ermäßigung für Pendlerinnen und Pendler, die auf der A22 zur Arbeit fahren, und die ermäßigten Tarife für Motorradfahrer.

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