18/07/2023

Brennerautobahn AG: Gesellschafter genehmigen Bilanz 2022

Aktionärsversammlung gibt grünes Licht für den Vorschlag des Verwaltungsrates. 164 Millionen an den Staat.
Rekordgewinn und -dividenden, einstimmiger Beschluss: 37,9 Millionen gehen an die Aktionäre.

Die Aktionäre der Brennerautobahngesellschaft haben am heutigen Dienstag den Jahresabschluss 2022 genehmigt. Dieser war bereits am vergangenen 19. Mai vom Verwaltungsrat der Gesellschaft beschlossen worden. Es handelt sich um eine Rekordbilanz, geprägt von Investitionen und einer deutlichen Erholung des Verkehrsaufkommens auf Vorkrisenniveau. Das Unternehmen hat das Geschäftsjahr mit einem Nettogewinn von 93,55 Millionen Euro abgeschlossen, was auf einer umsichtigen Geschäftsführung beruht. Die Gesellschafter konnten daher einstimmig die Ausschüttung von Dividenden in der Höhe von 25 Euro pro Aktie beschließen. Diese Entscheidung ermöglicht es, insgesamt 37,9 Millionen Euro an die Aktionäre auszuschütten, 32,5 Millionen davon gehen an öffentliche Körperschaften, die 84,7 Prozent der Aktien halten: Auch diese Zahlen stellen einen absoluten Rekord dar.

„Das Jahr 2022 war wirklich außergewöhnlich“, erklärte Geschäftsführer Diego Cattoni. „Wir haben sowohl in Bezug auf den Umsatz als auch auf das Ebitda und den Gewinn die besten Ergebnisse aller Zeiten erzielt. Wir sind daher besonders zufrieden, der Gesellschafterversammlung solch hervorragende Ergebnisse präsentieren zu können, auf deren Grundlage wir mit absoluter Entschlossenheit den zukünftigen Herausforderungen und Investitionen entgegensehen.“ Positiv auf die Bilanz ausgewirkt hat sich dabei auch der endgültige Abschluss der Coronapandemie, wodurch das Verkehrsaufkommen wieder ein traditionelles Niveau erreicht hat: 2022 sind 17,4 Prozent mehr Kilometer zurückgelegt worden als im Jahr 2021, wobei bei den Leichtfahrzeugen mit 23,45 Prozent ein stärkerer Anstieg zu verzeichnen ist als bei den Schwerfahrzeugen (+6%). Obwohl es noch immer leicht unter dem von 2019 liegt, spiegelt das Verkehrsaufkommen von 2022 die Rückkehr zur Normalität wider. Der Produktionswert liegt bei 467 Millionen Euro, der konsolidierte Produktionswert bei 584 Millionen Euro, während das Ebitda bei 213,74 und das Ebit bei 123,91 Millionen Euro liegen. Auch die Verpflichtungen gegenüber dem Staat sind beachtlich: Zwischen Mieten, Steuern und Mehrwertsteuer hat das Unternehmen etwa 164 Millionen an den Fiskus gezahlt. „Die hervorragenden wirtschaftlichen Ergebnisse der Brennerautobahngesellschaft auch in diesem Jahr gewinnen noch mehr an Bedeutung, wenn man bedenkt, wie sich diese durch die heutige Gewinnausschüttung an die Gebiete an der Autobahnstrecke auswirken. Die Sicherheit der Reisenden und das Wohlergehen der Menschen entlang der Autobahn haben Priorität“, betonte Präsident Hartmann Reichhalter.

Auch im Jahr 2022 hat die Gesellschaft weiterhin entschieden auf die Qualität und auf die Effizienz der Autobahn gesetzt: Es sind insgesamt 71,4 Millionen Euro in Instandhaltungsarbeiten und 36,8 Millionen Euro in die Modernisierung der Strecke investiert worden. Das entspricht einer Steigerung von 30 Prozent gegenüber 2021 – obwohl die Gesellschaft weiterhin auf die erneute Konzessionsvergabe wartet. Davon profitiert nicht zuletzt das Sicherheitsniveau: Die Gesamtunfallrate (Anzahl der Unfälle auf 100 Millionen Fahrzeuge pro Kilometer) ist weiter gesunken und erreichte einen neuen Rekordwert von 14,81, der sogar unter dem bisherigen Rekord aus dem Jahr 2021 liegt (15,99).
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