Dritte Fahrspur

Die Brennerautobahn am europäischen Skandinavien-Mittelmeer-Korridor wird mittelfristig die einzige Autobahnverbindung zwischen Mitteleuropa und Mittelitalien bleiben und daher den größten Teil des Verkehrs entlang der Nord-Süd-Achse bewältigen müssen. Seit dem Jahr 2007 hat der Verkehr an der Brennerachse konstant zugenommen, infolge der Wirtschaftskrise wurde dann ein negativer Trend verzeichnet. In den vergangenen Jahren hat sich diese Tendenz jedoch neuerlich umgedreht: Insbesondere der Schwerverkehr hat im Zuge eines Aufschwunges des Außenhandels zugenommen.

Im Jahr 2018 wurde entlang der Brennerachse das bisher höchste Verkehrsaufkommen registriert. Zudem verzeichnet die Autobahn einen starken Verkehrsanstieg an den Wochenenden und während der Feiertage.

Die Antwort auf diese Herausforderung kann nur eine Anpassung der Straßeninfrastruktur sein, die aufgrund ihrer Charakteristiken im Laufe des Jahres immer wieder an die Grenzen ihrer Kapazität stößt. Dies führt folglich zu Staus wegen Überlastung.

Der Bau einer dritten Spur an der Brennerautobahn zwischen Verona und der Anschlussstelle zur A1 bei Modena ist daher unabdingbar und dringend, um den zunehmenden Reiseverkehr zu bewältigen. So kann die Gesellschaft ein höheres Sicherheitsniveau und einen besseren Verkehrsfluss gewährleisten sowie der steigenden Nachfrage der Anrainergebiete nach verschiedenen Analysen zur zukünftigen Entwicklung nachkommen.

Die Arbeiten werden über eine 90 Kilometer lange Strecke von Verona Nord bis zum Anschluss an die A1 (km 223 bis km 313) durchgeführt und sehen für den gesamten Abschnitt drei Fahrspuren und eine Notfallspur pro Fahrtrichtung vor.

Wo möglich, wird der grüne Mittelstreifen zwischen den beiden aktuellen Fahrspuren verwendet und die Brücken über den Fissero-Tartaro-Kanal sowie über die den Mincio und den Po verbreitert. Das Projekt sieht eine Umgestaltung des Autobahnkreuzes zur A1 vor.

Das Projekt wurde im Lichte einer Verminderung der Umweltauswirkungen erarbeitet und gründet auf eine aufmerksame Analyse der technischen und wirtschaftlichen Parameter. Ziel ist es, die Sicherheit zu erhöhen, eine Antwort auf den zunehmenden Güterverkehr zu geben und ein hohes Dienstleistungsniveau zu bieten. Zu den geplanten Arbeiten für die Sicherheit zählen etwa der Bau einer 3,50 Meter breiten Notfallspur, die Verbreiterung von 33 Beschleunigungsspuren und Abfahrten mit einer Gesamtlänge von 9,3 km, die Errichtung von 309 neuen Notfallbuchten (diese sollen etwas größer als gesetzlich vorgeschrieben sein), die Anbringung von 384 km neuen Leitplanken mit erhöhtem Aufprallschutz (entwickelt von der Brennerautobahn AG) sowie der Ausbau der Antinebelanlage für den Mittel- und Seitenbereich. Folgende Maßnahmen sind hingegen im Bereich des Umweltschutzes vorgesehen: der Bau von 117 Lärmschutzwänden über eine Gesamtstrecke von 63,7 km, die Verwendung von etwa 1.100.000 Quadratmeter Flüsterasphalt und die Errichtung eines Sammel-, Behandlungs- und Entsorgungssystems für Oberflächenwasser.

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