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Innovation und EU-Projekte

Die Brennerautobahngesellschaft investiert kontinuierlich in innovative Technologien, um die Sicherheit und die Servicequalität zu verbessern sowie die Umwelt- und Lärmbelastung durch die Infrastruktur zu verringern. Das Ziel dabei ist klar: eine zunehmend nachhaltige Autobahn, die emissions- und unfallfrei ist. Um dies zu erreichen, verfolgt das Unternehmen zwei parallele, sich ergänzende Strategien. Einerseits ist es bestrebt, das Ladenetz für Fahrzeuge, die mit grüner Energie wie Strom und Wasserstoff betrieben werden, auszubauen und so eine sauberere und nachhaltigere Mobilität zu fördern. Andererseits investiert das Unternehmen in technologische Innovationen durch fortschrittliche Systeme für vernetztes und autonomes Fahren, die die Verkehrssicherheit erhöhen, das Verkehrsmanagement verbessern und den Nutzern zunehmend effizientere Dienste bieten. Dank dieser Maßnahmen bekräftigt die Brennerautobahngesellschaft ihr Engagement für eine moderne, sichere und umweltfreundliche Mobilität.

Die Brennerautobahngesellschaft beteiligt sich zudem an zahlreichen europäischen Projekten, die sich mit der Entwicklung des automatisierten Fahrens und dem intelligenten Management des Schwerverkehrs befassen. Ziel ist es, ein neues Mobilitätsmodell zu entwickeln, das die Vorteile des Individualverkehrs mit denen des öffentlichen Verkehrs verbindet, den Verkehr effizienter gestaltet und Überlastungen, Kraftstoffverbrauch und Emissionen reduziert.

Life-Alps

Auf dem Weg zu einem emissionsfreien Brennerkorridor

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Der "Strategieplan für die Aktivierung der nachhaltigen Mobilität in Südtirol" umfasst emissionsfreie, laufende und geplante Verkehrsprojekte und -dienstleistungen, einschließlich der im Rahmen des LIFE alps Projekts (2019-2029), das durch die Ausschreibung LIFE Integrated Projects 2017 der Europäischen Kommission gefördert wird.Das ultimative Ziel des LIFE-Projekts ist es, die Entwicklung eines emissionsfreien Straßentransportsystems in Südtirol entlang des Brennerkorridors (der europäischen Hauptverkehrsachse) und in den benachbarten Regionen zu fördern.

Die Einführung von emissionsfreien Fahrzeugen in öffentlichen und privaten Dienstleistungen wird zu einer erheblichen Verringerung der Umweltverschmutzung im Alpenraum beitragen und einen Weg zur vollständigen Dekarbonisierung des Nahverkehrssystems durch Nutzung lokaler erneuerbarer Kraftstoffe (Wasserstoff und Elektrizität) definieren, wobei reichlich vorhandene Wasserkraft und andere erneuerbare Ressourcen genutzt werden.

Südtirol wird "Mustergemeinden" mit diversifizierten emissionsfreien Dienstleistungen gründen und ein Beispiel für andere Regionen werden. Es wird zeigen, wie eine Kombination aus vorzeitiger Nutzung von emissionsfreien Fahrzeugen durch Behörden und private Unternehmen sowie eine intelligente Regionalpolitik die weit verbreitete Einführung von emissionsfreien Diensten auf regionaler Ebene fördern können.

Eine wichtige Rolle von LIFE alps betrifft auch die Ermittlung zahlreicher ergänzender Maßnahmen zu den Hauptprojektaktivitäten: von der Installation von Elektro- und Wasserstoffladegeräten bis zum Einsatz von Fahrzeugen, die von einer Reihe öffentlicher und privater regionaler bzw. europäischer Einrichtungen finanziert werden.

Die ergänzenden Aktivitäten umfassen die Nutzung erneuerbarer Energiequellen für die Erzeugung grüner Energie, die an Tankstellen und Elektrozapfsäulen in Bozen, Meran (BZ), in verschiedenen Gemeinden des Vinschgaus, in Bruneck und in Affi geliefert werden wird.Im Rahmen des LIFE alps-Projekts wird die Brennerautobahn konkret zwei Hauptaufgaben haben:

  • Erstellung einer Wasserstoff-Tankstelle in Verona Nord;

  • ​als ergänzende Maßnahme, die zwar nicht durch das Projekt kofinanziert wird, die Installierung von elektrischen Ladestationen entlang der Autobahnachse.

Die Aktivität, die das Unternehmen im Rahmen des Projekts durchführen wird, wird ein Mittel sein, um das Angebot an emissionsfreien Dienstleistungen außerhalb Südtirols auszubauen. Damit wird die A22 zur Schaffung einer Infrastruktur beitragen, welche diejenige in Südtirol ergänzen wird. Es wird auch ein Ladennetz gewährleisten, das die Einführung von privaten und öffentlichen emissionsfreien Fahrzeugen in mehreren europäischen Regionen fördern wird.

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