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Autobahn und Regionen

Die A22 ist weit mehr als nur eine Infrastruktur: Sie verbindet Regionen, Volkswirtschaften und Menschen sowie Nordeuropa mit dem Mittelmeerraum. Der Betrieb der Autobahn ist von den durchquerten Regionen geprägt und spiegelt das kontinuierliche Bestreben wider, Wirtschaftsentwicklung, Sicherheit, Innovation und Umweltschutz durch konkrete Maßnahmen entlang der gesamten Strecke in Einklang zu bringen. Die Autobahn fügt sich harmonisch in die Gebiete ein, durch die sie verläuft, trägt zur Aufwertung deren Identität und Landschaften bei und fördert kulturelle und soziale Initiativen.

Die Brennerautobahn wächst gemeinsam mit den Regionen, die sie durchquert: Sie fördert eine zunehmend nachhaltige und emissionsarme Mobilität, wertet die lokalen Besonderheiten auf und trägt zur Entwicklung der Gemeinden entlang der Autobahnachse bei.

Kunstwerke

Kunstwerke Bereits in der Planungsphase der A22 maß die Brennerautobahngesellschaft der Landschaft und den durchquerten Gebieten großen Wert bei – im Bewusstsein der Folgen, die eine große Infrastruktur mit sich bringt. Zur Minderung der Auswirkungen auf das Erscheinungsbild und die Umwelt wählte das Unternehmen Gestaltungslösungen und Materialien, die sich harmonisch in die Umgebung einfügen, und ergänzte diesen Ansatz durch Kunstwerke im Bereich der Mautstellen.

Im Bereich von acht Mautstellen an der A22 sind heute permanente Kunstinstallationen zu sehen, die die Autobahnbereiche stärker mit der regionalen Identität verknüpfen: in Klausen „Galanthica“ von Peter Senoner, bei Trento Sud „Tridentum“ von Stefano Cagol und bei Rovereto Nord „Visioni in transito“ von Giuliano Orsingher. Weiter südlich lassen sich die Werke von Barbara Tamburini und Enrico Ferrari bei Rovereto Sud bewundern sowie „Iconema“ bei Affi, „Slancio Vitale“ bei Verona Nord, „Sogno di un bambino“ bei Nogarole Rocca und „Turbine“ bei Mantova Nord, die die Verbindung zwischen Infrastruktur, Landschaft und Gemeinschaft thematisieren.